Schon der drohende Wohnungsverlust kann Menschen hart treffen und in ihrem Selbstverständnis tief verunsichern. Ist die Wohnungslosigkeit aber tatsächlich eingetreten, stehen sie vor einem Abgrund. Das letzte Refugium, das nicht Wenigen während eines längeren Verarmungs- und Ausgrenzungsprozesses noch verblieben war, ist verloren - und damit die Basis, die ein Leben in der Gesellschaft erst möglich macht.

Wohnungslosigkeit ist nicht das Problem einer speziellen Klientel. Tatsächlich kann sie jeden unverschuldet treffen.

Menschen, die sich in einer solchen Notlage wiederfinden, sind nicht auf sich alleine gestellt. Sie können mit der Hilfe der Arbeiterwohlfahrt (AWO) rechnen, die über viele Jahre Angebote für Menschen in Wohnungsnot entwickelt hat.

Die Dienste der AWO sind fachlich differenziert und reichen von niederschwelligem Kontaktangebot in Form einer Tagesstätte über qualifizierte Beratung bis hin zu Aufnahmeplätzen und Ambulant Betreutem Wohnen. Besonders wichtig ist es, einer drohenden Wohnungslosigkeit vorzubeugen, so dass auch Menschen, die befürchten, ihre Wohnung zu verlieren, bei der AWO eine Anlaufstelle haben.

Bei allen Hilfeangeboten und Einrichtungen ist es der AWO wichtig, den Bedarf an Leistungen sowie die Wünsche, Forderungen und Bedürfnisse der Ratsuchenden zu erfassen und individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Alle unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen gezielt auf die verschiedenen Ansprüche von Männern und Frauen ein. Ihre Arbeitsprinzipien sind Empathie, Respekt und Mitgefühl.

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