Stadtranderholung - Auch im 71. Jahr der Veranstaltung der Arbeiterwohlfahrt beste Unterhaltung für 48 Kinder und Jugendliche aus Reutlingen und Umgebung

Drei Wochen Spiel und Spaß für Kinder

REUTLINGEN. Eines war ganz klar in den vergangenen drei Wochen: Der Spaß mit den vielen anderen Kindern und Jugendlichen stand immer im Mittelpunkt.

SRE17GEA

Drei Wochen lang beste Unterhaltung gab es auch im 71. Jahr der AWO-Stadtranderholung – so wie hier beim Abschluss in der Ohmenhausener Waldschule. FOTO: Norbert Leister

Gezeigt wurde das auch, als die Kids symbolisch verdeutlichten, was sie innerhalb der zurückliegenden 15 Tage alles unternommen hatten. Das reichte vom Besuch der Sommerbobbahn in Sonnenbühl bis zu einer Vielzahl von Gelände- und Wasserspielen an der Waldschule in Ohmenhausen, einer Olympiade und einem Filmnachmittag.

 


»Den Film hatten wir als Regenprogramm in der Hinterhand«, sagte Markus Widmer, der als AWO-Vorstandsmitglied erneut die Fäden dieser jährlichen Freizeit fest in der Hand hielt. Anja Boborzi unterstützte ihn dabei, was oftmals keine einfache Aufgabe war. Schließlich gab es jede Menge zu organisieren, von den Mahlzeiten, den Getränken bis zu den Spielen, Basteln und auch der Mitarbeiterschulung im Vorfeld.

Apropos: »Es gab einen Zeitpunkt, da hatten wir gerade mal acht Gruppenleiter«, erinnerte sich Widmer an einen kritischen Moment. »Wäre es dabei geblieben, hätten wir die Freizeit ausfallen lassen müssen.«

RSV-Bus stand parat

Doch es fanden sich noch insgesamt acht weitere Mitarbeiter, sodass in dem Team neben einer Praktikantin auch zahlreiche Akademiker sich um die Betreuung der Kinder kümmerten: »Wir hatten eine Chemikerin, eine Mathematikerin, eine, die Betriebswirtschaft studieren will«, listete der Freizeitleiter auf. Nur Erzieherinnen in der Ausbildung waren rar gesät, »da hätten wir gerne mehr von gehabt«.

Die 48 Kinder und Jugendlichen, die an der Stadtranderholung teilnahmen, hatten an den Gruppenleitern jedoch nichts auszusetzen. Die Freude über sie war genauso groß wie über den morgendlichen Bus, der die Kids am ZOB um 8 Uhr in Reutlingen abholte und sie um 17 Uhr wieder ablieferte. Und bei den Ausflügen stand auch jeweils ein Bus vom RSV parat. »Das Tolle war: Wir hatten die besten Busfahrer«, freute sich Anja Boborzi.

Ein wenig Bedauern war den Kids aber doch anzumerken, dass die drei Wochen nun schon vorbei waren. Und das, obwohl sie auf dem Weg nach Sonnenbühl eine kleine Wanderung von acht Kilometern zurücklegten. »Manche Kinder haben sich schon nach einem halben Kilometer beschwert«, schmunzelte Widmer. (nol)

Zusatzinformationen oder Bereichsnavigation